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Eintracht Frankfurt -
SV Werder Bremen |
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Bundesliga 2025/2026 - 1. Spieltag
4:1 (2:0)
Termin: Sa 23.08.2025, 15:30 Uhr
Zuschauer: 59.500
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)
Tore: 1:0 Uzun (22.), 2:0 Bahoya (25.), 3:0 Bahoya (47.), 3:1 Njinmah (48.), 4:1 Knauff (70.)
| Eintracht Frankfurt |
SV Werder Bremen |
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| Heimsieg zum Auftakt Die Eintracht besiegt im ausverkauften Deutsche Bank Park den SV Werder Bremen mit 4:1 (2:0). Uzun (22.), Bahoya (25., 47.) und Knauff (70.) treffen. Im Vergleich zum erfolgreichen DFB-Pokalauftritt in Koblenz nahm Cheftrainer Dino Toppmöller zwei Änderungen in der Anfangsformation vor: Arthur Theate, gegen Engers rotgesperrt, rückte auf die linke Abwehrseite, dafür nahm Niels Nkounkou auf der Bank Platz. Im Tor der SGE stand Michael Zetterer und feierte damit sein Debüt mit dem Adler auf der Brust. 59.500 Zuschauer waren im Deutsche Bank Park zu Gast, die im Sommer erhöhte Kapazität des Deutsche Bank Park wurde direkt voll ausgeschöpft. Die Partie begann so, wie man es nach über drei Monaten ohne Bundesligafußball im Deutsche Bank Park erwarten konnte: Mit viel Tempo und zwei Mannschaften, die beide vorne draufgingen und sich dadurch auch Gelegenheiten erarbeiten. Bei der Eintracht resultierten die ersten Chancen jedoch aus ruhenden Bällen. Jonathan Burkardt traf nach einer von Rasmus Kristensen verlängerten Ecke den Pfosten (3.), Arthur Theate schoss aus dem Gewühl drüber (5.). Werder kämpfte sich zwar ins Spiel und zwang Zetterer zur ersten Parade (Freistoß Marco Grüll/13.), nach etwa einer Viertelstunde hatte die Eintracht die intensive Partie allerdings unter Kontrolle. In den nächsten 15 Minuten spielten sich 42 Prozent des Geschehens im Werder-Drittel ab. Nachdem Burkardt noch die Führung aus kurzer Distanz verpasste (19.), legte die Eintracht binnen zwei Minuten und 55 Sekunden das 2:0 vor. Beide Male beteiligt war Can Uzun, der zunächst aus 19 Metern das Leder in den linken Winkel drosch (22.) und dann mit feinem Füßchen Jean-Mattéo Bahoya bediente. Der Franzose hatte keine Mühe mehr, aus vier Metern freistehend einzuköpfen (25.). Bis zur Pause gab es zwar auch Phasen mit mehr Ballbesitz für die Gäste, es blieb aber ein dominanter Auftritt der Eintracht. Großartige Möglichkeiten waren jedoch Fehlanzeige – auf beiden Seiten, auch wenn Zetterer gegen Felix Agus Versuch aus 20 Metern nochmal abtauchen musste (40.). 72 Sekunden dauerte es nach der Pause, bis erneut die Kombination Uzun-Bahoya zuschlug. Uzun wollte erst Burkardt bedienen, der jedoch geblockt wurde und das Leder landete wieder bei Uzun, der quer auf Bahoya legte. Der 20-Jährige blieb vor Backhaus cool und vollendete zum 3:0 (47.). Nur 85 Sekunden später verkürzte Justin Nijnmah mit einem Rechtsschuss im Strafraum auf Lynens Vorlage (49.). Offener Schlagabtausch in den Minuten nach der Halbzeit. Dieser sollte sich nicht unbedingt fortsetzen. Zwar zeigten sich die Werderaner immer mal wieder im Strafraum der Gastgeber, strahlten dabei aber nicht die größte Gefahr aus. Nach den ersten Wechseln war es dann Joker Ansgar Knauff, der – gerade drei Minuten auf dem Platz – mit viel Speed über die linke Seite kam und ins lange Eck zum 4:1 abschloss (70.). Zwei Minuten danach zog Knauff nach innen, sein abgefälschter Versuch ging knapp über den Kasten. Knauff scheiterte später noch an Backhaus (89.). In der Schlussphase ließ die Eintracht, jetzt auch mit Mario Götze, Oscar Højlund und Nathaniel Brown auf dem Platz, nichts mehr anbrennen und fuhr den Dreier zum Auftakt sicher nach Hause. Es war das erste Mal nach 32 Jahren, dass die Adlerträger vier Tore am ersten Spieltag schossen. Stimmen zum Spiel Dino Toppmöller: Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt, dass sie diese Vorfreude, die in allen dringesteckt hat vor dem Spiel und auch im Umfeld zu spüren war, auf den Platz zu bringen. Das haben wir von der ersten Sekunde gesehen. Sehr gut gefallen hat mir vor allem die Schärfe im Pressing und Gegenpressing. Was mir nicht gefallen hat, waren die zehn, 15 Minuten nach dem Anschlusstor, in denen wir nicht die Souveränität wie im Rest des Spiels hatten. Mit dem super Tor von Ansgar Knauff haben wir den Deckel drauf gemacht. Der Sieg war hinten raus sehr verdient. Es war ein guter erster Schritt und super Auftakt für uns – so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Nächste Woche haben wir das Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim vor der Brust, die in der Vorbereitung alles gewonnen und nun in Leverkusen gesiegt hat. Wie gesagt, es war ein guter erster Schritt, aber eben auch nur einer von 34. Es gilt, den Sieg richtig einzuordnen. Morgen ist er schon wieder Geschichte. Jean-Mattéo Bahoya: Ich bin sehr happy über die zwei Tore und natürlich, dass wir gewonnen haben. Hoffentlich können wir so nächste Woche weitermachen. Vielleicht war es meine beste Leistung in Frankfurt. Ich habe mit viel Energie, Speed und Selbstvertrauen gespielt und hoffe, dass es nur der Beginn war. Ich liebe es, mit Can Uzun zu spielen. Er spielt sehr gut, kennt mich und sieht, ob er mich besser anspielen oder gehen kann. Zum ersten Mal sind mir zwei Tore in einem Spiel gelungen, das ist ein wunderbares Gefühl. Ich habe den Raum und die Freiheit, meinen Fußball zu zeigen. So hoffe ich, dass ich noch mehr Tore diese Saison schießen kann. Ich bin nicht der beste Kopfballspieler, aber ich habe geübt. Horst Steffen (Cheftrainer SV Werder Bremen): Es ist ein verdienter Sieg für die Eintracht, auch wenn wir gute Phasen hatten. Wir waren in einigen Spielsituationen auf Augenhöhe, konnten das aber nicht ausnutzen. Wenn der Gegner Chancen bekommt, hat er Qualität. Die hat er gezeigt. Nach dem 0:2 hatten wir nicht mehr so viel Überzeugung in den Situationen. Das 0:3 haben wir wieder selbst mitverschuldet. Die Reaktion danach war sehr gut und wir hatten eine Phase, in der wir präsent waren, Zweikämpfe gewonnen haben und besser in der Balleroberung waren. Je länger das Spiel gedauert hat, desto mehr Räume gab es für den Gegner. Dann kriegen wir genau dadurch das 1:4 und die Partie war gelaufen.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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