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Eintracht Frankfurt -
RB Leipzig |
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Bundesliga 2024/2025 - 11. Spieltag
3:0 (1:0)
Termin: Mo., 09.12.2024, 18:00 Uhr
Zuschauer: 2.625
Schiedsrichterin: Nadine Westerhoff (Bochum)
Tore: 1:0 Anyomi ( 7.), 2:0 Pawollek (63.), 3:0 Wamser (88.)
Eintracht Frankfurt |
RB Leipzig |
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Trainer
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Herbstmeister im Dezember Souverän und dominant siegt die Eintracht 3:0 (1:0) über Leipzig und springt nach der Hinrunden an die Tabellenspitze. Trainer Niko Arnautis musste aufgrund der verletzungsbedingten Ausfälle von Barbara Dunst (Kreuzbandriss) und Géraldine Reuteler (muskuläre Probleme) seine Startelf verändern. Elisa Senß und Kapitänin Tanja Pawollek starteten im Stadion am Brentanobad. Schon im Vorfeld der Partie war klar, dass sich Frankfurt mit einem Sieg erstmals seit der Saison 2013/14 zum Herbstmeister krönen könnte. Die SGE begann offensiv, aber Leipzig blieb wachsam. Zumindest die ersten sechs Minuten, als Frankfurt einen Abstoß offensiv anlief, die Gegnerinnen unter Druck setzte und durch Nicole Anyomi die Führung erzwang (7.). Die Partie am Montagabend war unterhaltsam, Lara Prasnikar verzeichnete die nächste Chance (9.), während auf der Gegenseite Nina Lührßen und Stina Johannes gemeinschaftlich retteten (10.). Doch die frühe Führung spielte den Adlerträgerinnen eher in die Karten: Eine Flanke der Slowenin Prasnikar senkte sich gefährlich (14.) und auch ansonsten spielte sich das Geschehen im letzten Drittel ab, Leipzig kam nur selten mal über die Mittellinie. Auch wenn es nicht immer die klaren Abschlüsse gab, unterlag die komplette Spielkontrolle den Eintracht Frauen. Hinten blieben die Adlerträgerinnen konzentriert und nach vorne gab es zahlreiche Ballkombinationen; es fehlte lediglich das 2:0. Viel hätte nicht gefehlt und die 2625 Fans hätten den perfekten Restart der Gastgeberinnen gesehen, als der Pass von Anyomi Teamkollegin Laura Freigang fast perfekt freispielte, der Ball aber versprang (46.). Noch aussichtsreicher war da die Möglichkeit, angetrieben von Elisa Senß, zwischen Freigang, Lara Prasnikar und Nicole Anyomi, die zu dritt gegen eine Leipzigerinnen aufs Tor zuliefen (52.). Der Frankfurter Druck wurde intensiviert: Erst schloss Senß ab (53.), anschließend konnte Prasnikars Schuss zur Ecke geklärt werden (53.), bevor Anyomi per Kopf ihren zweiten Treffer knapp verpasste (55.). Was lange währte, wurde nun von Erfolg gekrönt: Die emisge, aber bei eigenem Abschluss erfolglose Prasnikar flankte in den Strafraum, Anyomi und Freigang verpassten, aber Tanja Pawollek verwertete die Kugel zum 2:0 (63.). Leipzig hatte nur wenig dagegenzusetzen, die Eintracht hingegen stürmte weiter nach vorne, Anyomi rutschte nur Zentimeter am nächsten Tor vorbei (70.). Die Hessinnen gaben bei wenigen Kontern der Gegnerinnen auch in der Schlussphase den Ton an und spielten den Sieg souverän zu Ende. Den Schlusspunkt setzte die eingewechselte Carlotta Wamser (88.). Stimmen zum Spiel Niko Arnautis: Ich bin sehr stolz. Wir haben nicht nur gewonnen, sondern auch über 90 Minuten eine sehr gute Leistung gezeigt. Ich freue mich für das gesamte Team, dass es die Hinrunde mit so einem Spiel hier zuhause mit dem Ergebnis und dem Zwischenstand in der Tabelle krönen konnte. Ganz liebe Grüße gehen raus an Barbara Dunst, sie hat uns einen Auftrag gegeben, den haben wir heute erfüllt. Wir haben jetzt eine gute Ausgangslage geschaffen, um unsere Ziele in der Liga zu erreichen. Aber es ist sehr eng, wir sind gewarnt. Es ist noch eine zweite Runde zu spielen, deshalb richten wir jetzt den Blick ab morgen auch direkt auf Jena. Wir wollen das Jahr als Tabellenführer beenden. Nicole Anyomi, Torschützin zum 1:0: Dass wir jetzt auf dem ersten Platz stehen, ist etwas ganz Besonderes. Wir haben als Mannschaft erfahren, dass es das erste Mal seit elf Jahren ist. Es ist eine schöne Momentaufnahme, wir dürfen uns freuen. Aber es ist noch eine lange Saison, wir müssen so weitermachen. Am Freitag steht schon das nächste Spiel an, in dem wir punkten wollen. Der Tanz nach meinem Tor war für Baba [Barbara Dunst, Anm. d. Red.], den macht sie sonst immer in der Kabine. Leipzig Cheftrainer Jonas Stephan: Glückwunsch zum sehr verdienten Sieg und zur Herbstmeisterschaft. Frankfurt hat heute mit sehr viel Überzeugung gespielt. Mit dem Fehler zum 1:0 hat Frankfurt immer mehr Zugriff bekommen, wir haben es okay verteidigt, hatten vorne aber zu wenig Druck. In der ersten Halbzeit haben wir es noch ordentlich gemacht, sind auch ordentlich gestartet im zweiten Durchgang, aber haben dann viel zu viele Fehler gemacht, die zu Umschaltsituationen und den Gegentoren geführt haben.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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