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FSV Frankfurt - Eintracht
Frankfurt |
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Freundschaftsspiel 2024/2025
2:5 (0:4)
"125 Jahre FSV Frankfurt"
Termin: Mi., 07.08.2024, 18:00 Uhr
Zuschauer: 10.175
Schiedsrichter: Cristian Ballweg (Zwingenberg)
Tore: 0:1 Tuta (26.), 0:2 Marmoush (29.), 0:3 Matanovic (34.), 0:4 Brown (40.), 1:4 Sannomiya (59.), 2:4 Iorga (66.), 2:5 Matanovic (71.)
FSV Frankfurt |
Eintracht Frankfurt |
Reservebank: Linke (Tor), Hildmann
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Trainer
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Trainer
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Sieben Tore zum Jubiläum Die Eintracht gewinnt das 125-Jahr-Spiel beim FSV Frankfurt vor 10.175 Zuschauern nach Toren von Tuta, Marmoush, Brown und Doppelpacker Matanovic 5:2 (4:0). Das nachmittägliche Donnergrollen über Frankfurt war mit Blick auf das Stadtduell am Abend nicht der Rede wert; vielmehr sorgte die in der PSD Bank Arena gastierende Eintracht auch auf dem Platz für den einen oder anderen Lichtblick. Auf der einen Seite des ersten Duells seit sieben Jahren stand der am 20. August 125. Geburtstag der Bornheimer, auf der anderen Seite der vierte Halt der Männerprofis im Rahmen von „Eintracht in der Region“ sowie das vorletzte Testspiel vor dem Pflichtspielstart. Der langen beidseitigen Sporthistorie angemessen gehörte der erste Aufschlag kurz vor dem Anpfiff am Stadionmikro FSV-Präsident Michael Görner: „Man sieht, welch gutes Verhältnis die Vereine haben. Wäre die Eintracht 2017 nicht da gewesen, hätten wir heute wahrscheinlich nicht unseren Geburtstag in dieser tollen Art und Weise feiern können.“ Der neben ihm stehende Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann rief den 10.175 Besucherinnen und Besuchern am Bornheimer Hang zu: „Wir möchten unserem Bruder- und Schwesterverein, der eine ebenso lange Tradition wie wir hat, herzlich gratulieren. Wir sind alle Frankfurter Jungs und Frankfurter Mädsche. Herzlichen Glückwunsch zu 125 Jahren Vereinsgeschichte. Ich wünsche mir den Verein erst in der dritten, dann in der zweiten Liga zurück!“ Als kurz danach der Ball rollte, nahm der Bundesligist sofort das Heft des Handelns in die Hand, agierte im 3-4-3 dominant, zunächst aber ohne große Durchschlagskraft. Die Halbstürmer Omar Marmoush (11.) und Can Uzun (12.) setzten die ersten Akzente. Der Regionalligist verlegte sich auf Nadelstiche, die ebenso wenig Ertrag brachten. So war es ein ruhender Ball, der den Reigen vor der Pause eröffnete. Nathaniel Brown täuschte an, Marmoush trat an und Tuta, der mit Hugo Larsson die Doppelsechs bildete, setzte energisch zum 1:0 aus Sicht der SGE ab (26.) – pünktlich zur Trinkpause. Die letzten Wasserflaschen waren noch nicht verschlossen, als es erneut im Kasten von Henry Bremer klingelte. Tuta eroberte am Mittelkreis das Spielgerät, Uzun legte quer für Marmoush, der Ägypter erhöhte auf 2:0 (29.). Wiederum fünf Minuten darauf fand der Angreifer in Bremer seinen Meister, dessen Vorderleute blockten Ansgar Knauff, im dritten Anlauf stellte Igor Matanovic auf 3:0 (34.). Der Sturmtank glänzte anschließend als Vorbereiter und legte dem offensivfreudigen Nathaniel Brown das 4:0 auf (40.). Nachdem der von 2013 bis 2017 am Riederwald ausgebildete Bremer einen Kopfball von Matanovic aus nächster Nähe entschärfte, war Pause. Den zweiten Durchgang begannen die Adler mit Nnamdi Collins, der sechs Stunden zuvor eine Halbzeit gegen Steinbach Haiger absolviert hatte, anstelle von Rasmus Kristensen. Der Däne stand genauso wie Aurèle Amenda erstmals in der Startelf. Just der Schweizer sorgte unfreiwillig für die erste Großchance des Gastgebers, als Sho Sannomiya einen Rückpass des Verteidigers erahnte, jedoch nicht am aufmerksamen Kevin Trapp vorbei kam (47.). Nach einer Stunde war Trapp dennoch erstmals geschlagen, diesmal machte Sannomiya keine Kompromisse (59.). Chefcoach Dino Toppmöller wechselte erneut, Jean-Mattéo Bahoya und Oscar Højlund ersetzten Omar Marmoush und Robin Koch (66.). Im Gegenzug verkürzte der FSV in Person von George Iorga auf 2:4 (66.). Matanovic stellte nach einem Eckball von Brown den alten Abstand wieder her (71.). In der Schlussphase schnupperten außerdem Jungprofi Anas Alaoui und Ayoub Chaikhoun, beide 18 Jahre jung und im Dezember mit Marokko ins U17-WM-Viertelfinale vorgestoßen, etwas Profiluft. Nachdem sich Trapp gegen Sannomiya ausgezeichnet (88.) hatte, war das 5:2, das gleiche Ergebnis wie beim vorherigen Aufeinandertreffen am 6. August 2017, amtlich. „Es war total wertvoll für die Jungs, viel Spielzeit zu bekommen. Deshalb hatten wir davor auch den kleinen Test gegen Steinbach. Man hat hinten raus gemerkt, wie wichtig es für alle ist, mehr als eine Halbzeit zu absolvieren. Die erste Halbzeit war richtig gut mit vielen hohen Ballgewinnen, guten Pressingmomenten und schönen Toren. Die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit haben mir weniger gut gefallen. Zwar haben wir erst Rasmus Kristensen und später Robin Koch ausgewechselt; trotzdem dürfen wir die zwei Gegentreffer nicht kassieren. Umgekehrt hätten wir mehr Tore erzielen können. Positiv ist unverändert, wie unheimlich viel Bock die Jungs darauf haben, Fußball zu spielen – auch gegen den Ball wird es immer besser. Am Samstag wartet der Gradmesser gegen Valencia“, erklärte Cheftrainer Toppmöller hinterher.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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