FSV Gütersloh 2009 - 1. FFC Frankfurt

Bundesliga 2012/2013 - 16. Spieltag

2:5 (1:4)

Termin: 24.03.2013, 14:00 Uhr
Zuschauer: 1.300
Schiedsrichter: Monique Elsner (Duisburg)
Tore: 0:1 Garefrekes (5.), 1:1 Wallenhorst (12.), 1:2 Yallop (13.), 1:3 Kulig (27.), 1:4 Garefrekes (30.), 1:5 Garefrekes (49.), 2:5 Claassen (63.)

 

>> Spielbericht <<

FSV Gütersloh 2009
1. FFC Frankfurt

  • Tessa Rinkes
  • Mirte Roelvink
  • Franziska Bröckl
  • Nina Claassen
  • Anne van Bonn
  • Brigitta Schmücker
  • Lara Keller
  • Marina Hermes
  • Marie Pollmann
  • Marion Gröbner
  • Maren Wallenhorst

 


  • Desirée Schumann
  • Saki Kumagai
  • Babett Peter
  • Saskia Bartusiak
  • Melanie Behringer
  • Kim Kulig
  • Dzsenifer Marozsán
  • Tameka Yallop
  • Svenja Huth
  • Kerstin Garefrekes
  • Lise Munk

 

Wechsel
  • Lückel für Hermes (58.)
  • Posdorfer für van Bonn (70.)
  • Aradini für Schmücker (83.)
Wechsel
  • Wich für Kulig (55.)
  • Brétigny für Munk (62.)
  • Weber für Bartusiak (82.)
Trainer
  • Markus Graskamp
Trainer
  • Philipp Dahm

 

Die Pflicht erfüllt

Der 1. FFC Frankfurt sorgt in Gütersloh schnell für klare Verhältnisse und mischt in der Bundesliga weiter oben mit.

Geradezu begeistert war Philipp Dahm vom Kunstrasengeläuf in der nach dem Schalker Aufsichtsratschef Clemens Tönnies benannten Arena in Rheda-Wiedenbrück, wo der 1. FFC Frankfurt einen souveränen 5:2-Auswärtssieg einfuhr. „So einen qualitativ hochwertigen Kunstrasenplatz könnten wir auch gebrauchen“, sagte der FFC-Trainer nach dem ersten Bundesligaspiel seines Teams auf Kunstrasen gegen den FSV Gütersloh.

Der topfebene Untergrund kam seinen technisch starken Spielerinnen entgegen, die sich nach Lust und Laune durch die Reihen der Tabellenvorletzten kombinierten. Bis auf den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 durch Maren Wallenhorst (12.) lief es für die Hessinnen, bei denen Desiree Schumann für die an einem Muskelfaserriss im Oberschenkel laborierende Nadine Angerer im Tor stand, in der ersten Hälfte nach Plan.

„Wir wollten das Übergewicht im Ballbesitz in ein konsequentes Spiel auf das gegnerische Tor ummünzen. Das ist uns in der ersten Halbzeit sehr gut gelungen“, resümierte Dahm. Nach dem enttäuschenden 1:1 im Hinspiel hatte sich Manager Siegfried Dietrich noch echauffiert, weil das Team „gefühlt 1000 Chancen vergeben“ hatte. Vor allem die dreifache Torschützin Kerstin Garefrekes, Dzsenifer Marozsan und Tameka Butt sorgten diesmal schnell für klare Verhältnisse.

Die im Winter gekommene Australierin Butt sorgte nach dem Ausgleich postwendend wieder für die Frankfurter Führung, indem sie eine harte, flache Hereingabe von Marozsan verwertete (13.). Kim Kulig (27.) und Garefrekes per Kopf (30.) erhöhten bis zur Pause auf 4:1. In der zweiten Halbzeit war bis auf den dritten Treffer von Garefrekes (49.) nicht mehr allzu viel vom FFC zu sehen, was Dahm unzufrieden zurückließ: „Wir haben zwei Gänge zurückgeschaltet und gerade so die Pflicht erfüllt. Nach dem 5:1 ging uns die Konzentration verloren und es haben sich zu viele Fehler eingeschlichen, weil wir nicht konsequent genug waren.“ Wichtig sei aber nur der klare Sieg im Ringen um die Champions-League-Qualifikation, fasste der Coach zusammen.

Dieser Kampf wird vermutlich in der letzten Aprilwoche mit den Heimspielen gegen die direkten Konkurrenten von Turbine Potsdam und den VfL Wolfsburg, der in Freiburg mit der letzten Aktion zum 2:1 kam, entschieden. Die nächste Chance, den Dreipunkterückstand zum Tabellenführer wettzumachen, hat Frankfurt am Ostersonntag (11 Uhr), wenn die Hessinnen den Tabellenletzten VfL Sindelfingen im Stadion am Brentanobad empfangen. (FR Online vom 25.03.2013)

 

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