Bayer 04 Leverkusen - 1. FFC Frankfurt

Bundesliga 2012/2013 - 14. Spieltag

0:3 (0:1)

Termin: 23.02.2013, 14:00 Uhr
Zuschauer: 320
Schiedsrichter: Marina Wozniak (Herne)
Tore: 0:1 Garefrekes (18.), 0:2 Yallop (65.), 0:3 Garefrekes (79.)

 

>> Spielbericht <<

Bayer 04 Leverkusen
1. FFC Frankfurt

  • Anna Klink
  • Kathrin-Julia Hendrich
  • Marisa Ewers
  • Carolin Simon
  • Claudia Kalin
  • Isabel Kerschowski
  • Ramona Petzelberger
  • Merle Barth
  • Turid Knaak
  • Isabelle Linden
  • Lisa Schwab

 


  • Nadine Angerer
  • Saki Kumagai
  • Babett Peter
  • Saskia Bartusiak
  • Melanie Behringer
  • Dzsenifer Marozsán
  • Kozue Ando
  • Svenja Huth
  • Kerstin Garefrekes
  • Sandra Smisek
  • Lise Munk

 

Wechsel
  • Weber für Schwab (46.)
  • Kasperczyk für Kalin (72.)
Wechsel
  • Yallop für Smisek (58.)
  • Kulig für Munk (72.)
  • Panfil für Ando (83.)
Trainer
  • Thomas Obliers
Trainer
  • Philipp Dahm

 

Unschlagbar effizient

Der 1. FFC Frankfurt tut sich lange schwer, feiert dank guter Chancenverwertung am Ende aber einen deutlichen Erfolg bei Bayer Leverkusen.

Sieben Minuten dauerte es, bis Tameka Butt bei ihrem Bundesligadebüt ihr erstes Tor mit den Mitspielerinnen feiern durfte. Sekunden zuvor hatte die 21-jährige australische Nationalspielerin, die im Winter aus Brisbane nach Frankfurt gewechselt war, das Leder vom rechten Strafraumeck zum 2:0 für den 1. FFC Frankfurt in den Torwinkel gejagt. FFC-Trainer Philipp Dahm freute sich mit der Stürmerin nach dem deutlichen 3:0 (1:0) seines Teams bei Bayer Leverkusen: „Sie hatte einen prima Einstand und wird sicher in den nächsten Spielen noch mehr zeigen.“

So deutlich wie das Ergebnis suggeriert war der Unterschied zwischen den beiden Teams im Schneegestöber aber nicht. Dessen war sich auch die zweifache Torschützin Kerstin Garefrekes bewusst, als sie von einem Arbeitssieg sprach. Bayer-Stürmerin Isabelle Linden sagte enttäuscht: „Das Ergebnis ist vielleicht zwei Tore zu hoch ausgefallen.“ Ihr Trainer, Thomas Obliers, merkte an: „Heute hat die klar bessere Mannschaft gegen die individuelle Klasse des Gegners verloren.“

Tatsächlich hatte der Tabellenneunte der Frauenbundesliga aus Leverkusen vor 318 Zuschauern im Ulrich-Haberland-Stadion lange Zeit die besseren Chancen, den direkteren Zug zum Tor und fuhr die gefährlicheren Konter. Weder Ramona Petzelberger (10.) noch Linden (42.) konnten aber aus den Frankfurter Unsicherheiten Kapital schlagen. Der FFC, bei dem Svenja Huth rechts für die am Innenband verletzte Bianca Schmidt verteidigte und Sandra Smisek von Beginn an spielen durfte, tat sich mit dem frühen Pressing von Leverkusen schwer, schaffte gegen das dichte Mittelfeld der Gastgeberinnen aufgrund fehlender Bewegung keinen konstruktiven Spielaufbau und leistete sich zu viele Ballverluste.

„Leverkusen war in der ersten Halbzeit besser. Da haben wir zu wenig investiert“, monierte Dahm. „In der zweiten Hälfte kamen wir besser ins Spiel, haben aber zu viele Konter zugelassen.“ Dennoch waren die Frankfurterinnen unschlagbar effizient. Den einzig wirklich gelungenen Angriff in Halbzeit eins schloss Garefrekes mit einem Kopfball nach Flanke von Kozue Ando zum 1:0 ab (18.). 20 Minuten später produzierte Garefrekes mit einem Kopfball an die eigene Latte fast ein Eigentor. „Zum Glück ziele ich im gegnerischen Strafraum besser“, so die Ex-Nationalspielerin.

Auch nach der Pause hatte Leverkusen zunächst die besseren Chancen, Linden vergab jedoch zweimal freistehend vor Nadine Angerer. Genau in diese Phase fiel das 2:0 durch Butt (65.). Danach bekam der Frankfurt das Spiel besser in den Griff und kombinierte sicherer. Garefrekes staubte schließlich nach einem Konter zum 3:0 ab (79.). Damit rückt der FFC mit 28 Punkten bis auf einen Punkt an Tabellenführer VfL Wolfsburg heran, der jedoch ein Spiel weniger absolviert hat. (FR Online vom 25.02.2013)

 

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