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1. FFC Frankfurt - SGS
Essen |
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Bundesliga 2012/2013 - 13. Spieltag
1:0 (1:0)
Termin: 17.02.2013, 14:00 Uhr
Zuschauer: 1.380
Schiedsrichter: Christina Biehl (Siesbach)
Tore: 1:0 Munk (26.)
1. FFC Frankfurt |
SGS Essen |
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Wechsel
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Trainer
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Gelungener Einstand Dank Neuzugang Lise Overgaard Munk gelingt dem 1. FFC Frankfurt in der Bundesliga ein Sieg gegen Essen. Müde aber glücklich lächelte Lise Overgaard Munk, als sie sich mit ihren Mitspielerinnen zum Essen niederließ. Ein guter Start, beschied die 23-jährige Dänin, „aber ich muss unsere Spielidee noch weiter verinnerlichen“. Beim 1:0 (1:0)-Erfolg des 1. FFC Frankfurt gegen die SGS Essen, zitterten die Tabellendritten vom Main vor den Augen von Bundestrainerin Silvia Neid zwar bis zum Schluss, haben aber nun mit 25 Zählern nur noch vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer VfL Wolfsburg. Darüber hinaus lässt sich festhalten, dass nicht nur die im Winter zum FFC gestoßene Stürmerin, die prompt das Siegtor markierte, die Spielphilosophie sich noch weiter zu eigen machen muss. FFC-Trainer Philipp Dahm hat an der Spielgestaltung gefeilt. Was im ersten Frauen-Bundesligaspiel des FFC im neuen Jahr im Stadion am Brentanobad zu sehen war, war dennoch keine Revolution. Neben Munk liefen in dem japanischen Neuzugang Kozue Ando vom FCR Duisburg und Kerstin Garefrekes drei Stürmerinnen auf, hinter denen Melanie Behringer, Svenja Huth und Dzsenifer Marozsan agierten. Die Devise Ballbesitz und Ballkontrolle hätte nach 90 Sekunden fast Früchte getragen, hätte Garefrekes nicht frei vor dem Tor vergeben. „Unser Plan, die Essener mit schnellen Pässen auszumanövrieren, hat vor allem ab der 15. Minute gut funktioniert“, sagte Dahm. Tatsächlich war die zweite Hälfte der ersten Halbzeit die stärkste Phase, in der sich der FFC handlungsschnell und technisch versiert immer wieder gefährlich vor das Essener Tor kombinierte. In der 26. Minute zwangen Huth und Ando die Essenerin Carole da Silva Costa zu einem ungenauen Rückpass, woraufhin Torfrau Lisa Weiß den Ball Munk in den Fuß spielte. Die Dänin bedankte sich mit einem Heber aus 25 Metern zum 1:0. „Bei der Chancenverwertung gibt es aber Entwicklungspotenzial“, erklärte FFC-Torfrau Nadine Angerer. Der Wille, möglichst wenig lange Bälle zu spielen und den Ball lange zu halten, barg den Nebeneffekt, dass sich die Abwehrreihe des FFC durch ungenaue oder zu späte Abspiele in Gefahr brachte und in der zweiten Hälfte teils schlimme Fehlpässe produzierte sowie im Aufbauspiel zu langsam war. Gleichzeitig spielte sich Essen immer wieder gute Chancen heraus. So tauchte Sarah Freutel einmal allein vor Angerer auf, scheiterte aber (72.). Kein Wunder, dass sich Gäste-Coach Markus Högner ärgerte, am Ende keine Punkte mitgenommen zu haben. (FR Online vom 18.02.2013)
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