FC Bayern München - 1. FFC Frankfurt

Bundesliga 2012/2013 - 11. Spieltag

2:1 (1:1)

Termin: 02.12.2012, 14:00 Uhr
Zuschauer: 530
Schiedsrichter: Daniela Illing (Limbach-Oberfrohna)
Tore: 0:1 Garefrekes (3.), 1:1 Hagen (28.), 2:1 Hagen (46.)

 

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FC Bayern München
1. FFC Frankfurt

  • Kathrin Längert
  • Gina Lewandowski
  • Niki Cross
  • Rebecca Huyleur
  • Carina Wenninger
  • Viktoria Schnaderbeck
  • Lena Lotzen
  • Sarah Romert
  • Laura Feiersinger
  • Sarah Hagen
  • Vanessa Bürki

 


  • Nadine Angerer
  • Saki Kumagai
  • Babett Peter
  • Bianca Schmidt
  • Saskia Bartusiak
  • Melanie Behringer
  • Svenja Huth
  • Jessica Wich
  • Kerstin Garefrekes
  • Ana-Maria Crnogorcevic
  • Sandrine Brétigny

 

Wechsel
  • Bachor für Bürki (70.)
  • Banecki für Feiersinger (87.)
  • Rudelic für Lotzen (90.)
Wechsel
Trainer
  • Thomas Wörle
Trainer
  • Philipp Dahm

 

Wieder ausgerutscht

Der 1. FFC Frankfurt patzt erneut. Diesmal unterliegen die Frankfurterinnen mit 1:2 beim FC Bayern München.

Entwickelt sich da gerade ein Trauma für die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt? Nach zwei schmerzlichen Niederlagen im DFB-Pokal sind die Frankfurterinnen nun auch in der Frauen-Bundesliga beim FC Bayern München ausgerutscht: Vor 530 Zuschauern bei winterlichen Bedingungen im Sportpark Aschheim kassierte der FFC eine schmerzliche 1:2 (1:1)-Niederlage, mit der die Hessinnen nun sogar auf den dritten Tabellenplatz zurückfielen, der nicht mal mehr zur Champions-League-Teilnahme berechtigen würde. Ein GAU für Investor und Manager Siegfried Dietrich, der davon sprach, „dass wir irgendwelche Hemmungen gegen die Münchnerinnen entwickeln“. Bayern-Trainer Thomas Wörle sagte ebenfalls, „dass uns die Frankfurter Spielweise wohl liegt“.

Die routinierte Kerstin Garefrekes brachte den Favoriten auf dem angefrorenen Boden zwar früh in Führung (3.), doch ihr Team beging danach den Fehler, nicht nachzulegen. Es kam, was kommen musste: Zweimal verlor der Gast nach Standardsituationen die Orientierung, erst nach einem Freistoß (28.), dann nach einem Eckball (46.). In beiden Fällen war die US-Stürmerin Sarah Hagen die Profiteurin, die das beide Male entstandene Durcheinander auszunutzen verstand. Die groß gewachsene Angreiferin ist das Schreckgespenst des 1. FFC Frankfurt, der nach Aussage von Dietrich das Fehlen von Kreativkräften wie Dzsenifer Marozsan und Fatmire Bajramaj oder auch Kim Kulig in dieser Partie nicht zu kompensieren wusste. „Uns hat die Präzision gefehlt“, befand der Manager, „trotzdem ist die Hinrunde noch nicht gelaufen. Wir müssen nächste Woche in Jena siegen, um mit Vollgas ins nächste Jahr zu gehen.“

Auch Trainer Philipp Dahm wollte den neuerlichen Rückschlag nur schwer hinnehmen. „Das war vollkommen unnötig. Eigentlich haben wir unseren Job gut gemacht“, urteilte der 33-Jährige. Bianca Schmidt hätte dem FFC in der Nachspielzeit noch einen Punkt retten können, scheiterte aber an Kathrin Längert im Bayern-Tor. Dahm räumte hinterher ein, „dass wir mit der Ausbeute aus der Hinrunde natürlich nicht zufrieden sind.“ Sein Vorgesetzter Dietrich hakte gestern trotz des Ausrutschers des VfL Wolfsburg (2:2 gegen Bad Neuenahr) bereits die Meisterschaft ab. „Für uns kann es nur noch darum gehen, den zweiten Platz zu erreichen.“ (FR Online vom 03.12.2012)

 

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