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1. FFC Frankfurt - SC
Freiburg |
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Bundesliga 2012/2013 - 7. Spieltag
1:0 (1:0)
Termin: 28.10.2012, 11:00 Uhr
Zuschauer: 1.840
Schiedsrichter: Katrin Heimann (Gladbeck)
Tore: 1:0 Crnogorcevic (21.)
1. FFC Frankfurt |
SC Freiburg |
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Rätselhafte Blutleere beim 1. FFC Der 1. FFC Frankfurt quält sich in der Fußball-Bundesliga zu einem mageren 1:0 gegen den SC Freiburg. Ana-Maria Crnogorcevic sorgt für einen Tiefpunkt: Die FFC-Torschützin soll ihre Gegenspielerin angespuckt haben - und kassiert dafür die Rote Karte. So richtig zum Feiern zumute war den Spielerinnen des 1. FFC Frankfurt und Interimstrainer Philipp Dahm nicht. Das lag zum einen am eisigen Wind. Vor allem aber daran, dass die 1841 Zuschauer im Stadion am Brentanobad beim 1:0 (1:0) gegen den SC Freiburg erneut einen rätselhaft blutleeren Auftritt der Titelanwärterinnen vom Main sahen. Dabei hatte sich der FFC in den ersten 20 Minuten eine Reihe guter Chancen erspielt. Folgerichtig erzielte die diesmal von Beginn an stürmende Ana-Maria Crnogorcevic nach 21 Minuten per Abstauber die Führung. „Unklar ist mir aber, wieso wir danach den Faden verloren haben“, beschied Manager Siegfried Dietrich. Auch Dahm konnte sich das nicht erklären und musste ärgerlich feststellen, „dass wir die Freiburgerinnen zum Mitspielen eingeladen haben.“ Das hätte in der Nachspielzeit fast zum Ausgleich geführt, als Torfrau Nadine Angerer einen Ball unterschätzte, den Sylvia Arnold an die Latte setzte. Dahms Plan, die weit auseinandergezogene Viererkette
der Freiburgerinnen mit schnellen Angriffen in die Spitze auszuhebeln,
ging auch in der zweiten Hälfte nicht auf, so dass zwei Schüsse
von Simone Laudehr (77./85.) für den FFC und eine Großchance
von Melanie Leupolz für Freiburg (72.) die besten Möglichkeiten
blieben. Zu allem Überfluss handelte sich Crnogorcevic eine Rote
Karte ein, nachdem sie laut Aussage von Schiedsrichterin Kathrin Heimann
ihre Gegenspielerin angespuckt haben soll. Kerstin Garefrekes, diesmal auf dem linken Flügel aufgeboten, stand fast komplett neben sich. Viele Unzulänglichkeiten, fehlende Struktur im Spiel und technische Fehler streuten auch gegen Freiburg wieder Sand ins Getriebe eines Teams, das zusammen auf über 600 Länderspiele kommt. „Manchmal wollen wir zu viel spielen und die Situationen zu gut lösen“, so Dahm. „Darüber vergessen wir dann, zum Abschluss zu kommen.“ Eilige Schlüsse werde er daraus aber nicht direkt nach dem Spiel ziehen. (FR Online vom 28.10.2012)
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