trikots

Rot, Schwarz, Weiß - die Farben der Eintracht haben eine lange Tradition. "Rote Blusen, weißer Gürtel, schwarze Hose" - diese Spielkleidung wurde bereits bei der Gründung der Frankfurter Victoria, einem der Vorgängervereine der Eintracht, am 8. März 1899 festgelegt. Auch der zweite Gründerverein, die Frankfurter Kickers, hielt es mit diesen Farben und liefen in "weißen Blusen mit rotem Adler und schwarzen Hosen" auf.
Erstmals in schwarz-rot längsgestreiften Trikots: Laut 'Schlappekicker' trat der FFC Victoria am 27. September 1903 bei einem Spiel gegen den Kölner FC 1899 in dem Trikot an, das später zum Markenzeichen der Eintracht werden sollte.

Weiße Trikots, schwarze Hosen. Schon in der Vor-Eintracht-Ära prägte der Adler als Wappen Frankfurts das Erscheinungsbild. Hier ein Bild des FFV als Nordkreismeister 1913/14.

Stolze Adlerträger auch nach dem 1. Weltkrieg - das Bild des FFV aus dem Jahr 1919 zeigt Torhüter Gmelin in modischem schwarzen Sweater mit rotem Adler. Links von ihm Fritz Becker, Ehrenmitglied, Ehrenspielführer und Schütze des ersten Tores der deutschen Länderspielgeschichte am 05.04.1908 in Basel gegen Schweiz.
Der 'kicker' im Februar 1921: "...  Eintracht in neuen Jerseys: gelb-rot-schwarz ..."
Mitte der 20er Jahre ist der Adler merklich geschrumpft - Bruno Goldammer in rotem Trikot und schwarzer Hose am 28. 8. 1926.
Zum Saisonstart 1927/28 prangte der Adler ähnlich dem heutigen 'Modell' weiß unterlegt auf den Trikots - hier zu sehen bei Ehrenspielführer Franz Schütz.
Ebenfalls Mitte der 20er lief die Eintracht im lange Zeit kultivierten weißen Trikots auf - hier präsentiert von Hugo Mantel als Süddeutscher Meister 1931/32.
Rudi Gramlich im schwarz-rot gestreiften Trikot. Wie später 1964 brachte das beliebte 'Tradi-Trikot' kein Glück - in ihm verlor man das Endspiel 1932 gegen Bayern München in Nürnberg mit 0:2.
Der Sport wurde von der Politik vereinnahmt - auch der 'Juddeklub' Eintracht musste Farbe bekennen: Fritz Linken vor einem Spiel im August 1938. Unter dem stilisierten Adler prangten die Herrschaftsinsignien des Terrorregimes.
Zum ersten Auftreten der Eintracht nach dem 2. Weltkrieg kam es am 26. August 1945 gegen die SG Niederrad (3:3). Die Trikots mit schmalen schwarzen und roten Streifen mussten ohne Adler auskommen. Im Bild Karl Henkel, der als Gastspieler vom BSC 19 Frankfurt gekommen war und bis 1946 bei der Eintracht blieb.
Rote Trikots, schwarze Hosen - so trat man unter anderem 1947 in einem Freundschaftsspiel gegen die Oxxenbacher an. Im Bild Heinz Baas, der aus Duisburg gekommen war.
Überhaupt waren die roten Schnürtrikots mit weißen Einfassungen lange Jahre Standard bei Freundschaftsspielen - hier Ehrenmitglied und Ehrenspielführer Adolf Bechtold vor einem Spiel gegen den FSV im Jahr 1949.
Weißes Trikot, rote Applikationen - so trat unter anderem Alfred Pfaff im August 1950 zu einem Freundschaftsspiel in Pforzheim an.
Bereits zur Saison 1951/52 lief die Eintracht mit den vorne durchgeknöpften Hemden auf, die auch 1959 im Endspiel getragen wurden. Das Bild links zeigt Heinz Kaster, der vom FC St. Pauli kam, fünf Jahre bei der Eintracht spielte und .... Vater von Dieter Müller ist. Das Bild rechts zeigt Hans Wloka im April 1952.
Eines der eher seltenen Farbdokumente dieser Zeit zeigt: Das 'Geknöpfte' gabe es zunächst mit roten Ärmeln. Im Bild Adolf Bechtold und Fritz Walter vom FCK vor dem Endrundenspiel im Mai 1953 in Ludwigshafen.
Mitte der 50er kamen zudem die rot und schwarz gestreiften Trikots ebenso zum Einsatz (hier 'der Blitz von Horas' im März 1955 gegen Reutlingen)...
...wie einfarbig rote Hemden (zu sehen anlässlich des Oberliga-Heimspiels im August 1955 gegen 1860 München).
Links Hans Weilbächer im Flutlichttrikot Mitte 1955, dass den Zuschauern bei den ersten Spielen unter Kunstlicht ein besseres Erkennen garantieren sollte. Rechts Eberhard Schymik.
In den Trikots, in denen Horvat und Weilbächer bereits im Oktober 1957 stolz den Flutlichtpokal präsentierten, wurde 1960 auch das Endspiel gegen Real bestritten.
Zur Endrunde 1958/59 gab es auch ein weißes Trikot mit rotem Kragen ohne Knopfleiste (im Bild Istvan Sztani). Das Trikot wurde bis in die 60er getragen.
Istvan Sztani vor dem Endspiel 1959.
Alfred Pfaff im Endspieltrikot.
Die schmalen roten und schwarzen Längsstreifen, die bereits in den ersten Jahren des Frankfurter Fußballs zu sehen waren, hielten sich bis in die Anfänge der 60er Jahre - auf dem Bild zu sehen Richard Kress im Jahr 1961.
Ganz in rot trat man zu einigen Spielen Anfang der 60er an - hier zu sehen Ehrenspielführer Hans Weilbächer.
Das Originaltrikot von Richard Kress aus den frühen 60ern.
Schwarz und rot, geschnürt und mit gestreiftem Kragen - so gekleidet ging es unter anderem für Dieter Lindner in den Jahren direkt vor der Bundesliga aufs Feld.
Im ersten Jahr der Bundesliga kam das schnörkellose rot-schwarzes Trikot aus den Anfängen der 60er mit V-Ausschnitt zum Einsatz - hier zu sehen auf einem Bild von Hermann Höfer. In diesem Trikot verlor man das Pokalendspiel 1964.
Schlichtes Weiß, dezenter Adler - bis einschließlich der Spielzeit 73/74 wurde dieses Trikot immer wieder gerne genommen. Im Bild Willi Huberts im April 1966 vor dem Freundschaftsspiel gegen Nürnberg.
Jürgen Grabowski 1965 in seiner ersten Saison für die Eintracht
Rundkragen und mittelbreite Streifen waren bis 1965 Standard (Bild: Friedel Lutz).
Von 1966 bis Anfang der 70er waren breite Streifen angesagt, wobei es - wie hier bei Jürgen Kalb zu sehen - eine Variante mit schwarzen Bündchen, Rundkragen und breitem Mittelstreifen in Schwarz gab
Aber auch die Variante mit rot gefasstem V-Ausschnitt und rotem Mittelstreifen, vorgeführt von Jürgen Grabowski.
Das weiße Trikot wie hier von Horst Heese getragen und lediglich durch Adler und schwarze Bündchen verziert, gehörte bis zum Ende der werbefreien Zeit, also bis zum Abschluss der Saison 73/74 zum Standardrepertoire.
Die so genannten 'Henninger-Trikots': Hemden hellblau, Hosen dunkelblau. Leider nur zu erahnen auf diesem Zeitungsausschnitt von Nickels Kopfballtor am 14.02.70 im Heimspiel gegen den FCK.
Das ausgefallene Trikot mit den beiden Längsstreifen in schwarz und roten auf der linken Seite kam Anfang der 70er zum Einsatz.
Adäquat gab es die Auswärtsversion dieses Trikots in einer anderen Farbgebung.
(Fan)-Trikot Anfang der 70er.
Extravagant muteten die neuen Trikots der Spielzeit 1972/73 an; im Bild zu sehen Ender Konca. Die Idee mit roten Nadelstreifen auf schwarzem Grund wurde in der Saison 2003/04 erneut aufgegriffen.
So außergewöhnlich das Heimtrikot der Saison 1972/73 war, so langweilig die Ausweichtrikots: Einfarbig Rot ohne Adler lief zum Beispiel Charly Körbel bei seinem ersten Bundesligaspiel am 14.10.1972 auf. Das zweite Bild zeigt Spielführer Grabowski ebenfalls 1972. Auch in Weiß kam dieses schmucklose Trikot ohne Adler zum Einsatz.
Ende der nackten Brust: Mit der Spielzeit 73/74 liefen die Teams letztmalig ohne Werbebotschaft auf dem Trikot auf - bei der Eintracht im schwarzrot gestreiften Heimtrikot (Grabi, Trinklein, Funkturm; davor Nickel und Reichel).
Das Pokalendspiel 73/74, das auf Grund der WM auf den Anfang der Saison 74/75 terminiert wurde, brachte den Eintritt ins Zeitalter der werbeverzierten Trikots. Grabi mangelte es wie allen anderen damals an Erfahrung im Umgang mit einem nach seinem Trikottausch ärgerlichen Trikotsponsor - sonst hätte er auf diese Aktion direkt nach dem 3:1 n.V. gegen den HSV verzichtet und den Kameras 'Remington' statt 'Campari' präsentiert.
Zwei Spielzeit lang (74/75 und 75/76) präsentierte sich das Heimtrikot Sponsoren-freundlich in Weiß mit Remington-Flock; das Bild zeigt Helmut Müller.
Das Remington-Trikot von Adidas wurde von 1974 bis 1976 getragen.

Als Ausweichtrikot gab es zu dieser Zeit ein komplett rotes Outfit - präsentiert am Beispiel von Jürgen Kalb.

Eine Variante ohne Adler
Dezente Werbealternative: Auf diesem Adidas-Trikot ist der Schriftzug des Sponsors unauffällig unter dem Adler angebracht.
Mit dem kurzzeitigen Wechsel des Ausrüsters von Adidas auf Admiral verschwand 1976 nicht nur der Werbepartner Remington von der Brust der Eintrachtler, auch der Adler fand keinen Platz mehr auf den Trikots.
Diese Spielkleidung gab es nicht nur in Gelb, sondern auch in Weiß, wie das Bild von Rüdiger Wenzel zeigt.
Weißes Adidas-Trikot mit schwarzen Einsätzen beim Spiel am 9.11.1976.

Im Laufe der Saison erfolgte der Wechsel zu Adidas als Trikotausstatter, wie hier bei Gert Trinklein nach dem 3:1 Sieg in Mönchengladbach am 12. März 1977 zu sehen.

 

Oder auch bei Jürgen Grabowski anlässlich der Ehrung zu seinem 350. Bundesligaspiel am 2.4.1977.


Das Bild zeigt den dreifachen Torschützen aus dem 1. Saisonspiel '77/78 gegen den 1. FC Saarbrücken Bernd Nickel - noch waren die Adidas-Trikots ohne Werbeflock.

Am 9.9.1977 begann mit dem neuen Trikotsponsor Samson zumindest beim Bildmaterial das Ausrüster-Chaos: Wolfgang Kraus zum Beispiel zeigte sich zum Fototermin im eilends umgestalteten Admiral-Trikot samt Samson-Werbeflock...
.. Jürgen Grabowski trug das Trikot des seit 1976 zum Adidas-Konzern gehörenden Ausstatters Erima...
...und Charly Körbel schließlich trat direkt im Outfit der Drei-Streifen-Marke Adidas an.
Alternative als Langarm mit schwarzem Kragen....
,..und mit weißem (Ausstatter: Erima).
Jürgen Grabowski werbefrei und in Adidas im EC-Viertelfinale gegen den Grahopper Club Zürich

Minolta/Adidas hieß das Ausrüster-/Sponsorengespann ab Spielzeit 1978/79. Das Heimtrikot in Rot - hier präsentiert von Peter Reichel - musste allerdings noch ebenso ohne Adler auskommen wie...

(eine Variante des Trikots mit schwarzen Applikationen ist übrigens etwas weiter unten auf dem Bild zum UEFA-Cup-Gewinn zusehen)

... das in Weiß und Schwarz gehaltene Ausweichtrikot von Bernd Hölzenbein.
Der Adler ist zurück: Das Heimtrikot 79/80, das auch 80/81 zum Einsatz kam - hier vorgestellt von Williiiiiiiiii Neuberger, präsentierte sich in traditionellem Streifenlook.
Friedel Rausch im weißen Ausweichtrikot der Saison 79/80. Aber die Eintracht hatte diese Saison noch mehr zu bieten, dieses Trikot kam zum Beispiel...
...ohne Werbeflock in Kombination mit weißer Hose in mehreren UEFA-Cup-Heimspielen zum Einsatz.
Außergewöhnliches im UEFA-Cup-Hinspiel gegen Feyenoord am 28.11.1979: Die Eintracht trat in grünweißen Trikots an

So kunterbunt sehen Sieger aus: Zum UEFA-Cup-Endspiel 1980 galt noch das Werbeverbot für internationale Spiele, Trikotwechsel nach dem Sieg war angesagt. Pezzey zeigt sich noch im Spieltrikot, Willi Neuberger präsentiert schon den 'Binding'-Adler (dieses Trikot kam bereits im UEFA-Cup gegen Dinamo Bukarest zum Einsatz), und Charly Körbel zeigt sich im Trikot mit verändertem Schriftzug und ohne Adler - das das offizielle Spieltrikot der Spielzeit 78/79 war.

Das Trikot von Erima in der Langarmversion mit Sponsorenflock
Adlermutation. Während der Saison 80/81 kam das Heimtrikot der vorherigen Saison zum Einsatz; der Adler wurde jedoch 'modernisiert' - bestimmt nicht zur Freude aller Fans. Das Bild zeigt Trainer Lothar Buchmann in diesem Trikot.
Das Trikot 'pur'
Parallel zierte der neue Adler auch Erima-Trikots in einfarbig rot wie hier bei Willi Neuberger zu sehen. Das rote Erima-Trikot gab es als zusätzliche Variante mit grösserem, fast überproportionalen Minolta-Schriftzug und kleinen Eintracht-Adler. Es wurde die ersten Spieltage 80/81 Heim- und Auswärts getragen.
Adidas-Variante mit weißen Streifen
 
Und auch der 'Nationalmannschaftslook' mit weißem Trikot und schwarzer Hose blieb vom neu gestalteten Wappentier nicht verschont. In diesem Outfit holte sich die Eintracht 1981 den DFB-Pokal - ohne Minolta-Werbung auf der Brust. Im Europapokal wurden die weißen Trikots auch mit weißen Hosen kombiniert. Als Auswärtstrikot eingesetzt, war es mit 'Minolta' beflockt.
1981 übernahm erstmals Hoechst das Trikotsponsoring und warb für seine Kopierermarke Infotec. Das damals vorgestellte und bis 1983 (1984?) genutzte orangefarbene Trikot (im Bild Stefan Lottermann) verdient sich auch heute noch keinen Schönheitspreis, genießt jedoch Kultstatus. (Bei dem Trikot von Lottermann ist der Eintracht-Adler übrigens ein Aufkleber: Zum Fototermin waren nicht alle Trikots mit dem Adler beflockt, da behalf man sich kurzer Hand mit Fan-Aufklebern und Filzadlern zum Aufbügeln.)
Die rote Variante des Infotec-Trikots, damals in Bernd Nickels Eintrachtshop in der Bethmannstraße erhältlich.
Ebenfalls von 1981 bis 1984 im Einsatz: Ein klassisch schwarz-rot gestreiftes Trikot, hier getragen von Thomas Berthold, ...
... und in der Langarmvariante.
Das Infotec-Trikot mit dem Zusatz "Kopierer" unter dem Werbeschriftzug.
Das weiße Ausweichtrikot mit Infotec-Werbung 1981 bis 1984...
Nadelestreifenversion in Langarm
(noch nicht verifiziert) ...
... als Version mit Nadelstreifen, mit abgewandeltem Kragen und Adlerflock auf dem Titel des 'Kicker' vom 8. Februar 1982 (Bruno Pezzey).
Auch hier: Nadelstreifen.
Für die Spielzeiten 84/85 und 85/86 wurde Portas Trikotsponsor - Ausrüster blieb Adidas, das schwarz-rot gestreifte Trikot der vorherigen Saison wurde lediglich mit neuem Werbeschriftzug versehen. Im Bild Jan Svensson.
Produziert wurde dieses Trikot für den Verkauf an Fans auch von der Adidas-Tochter Erima.
Auch die Trikotalternative mit Portas-Schriftzug ähnelte dem Vorläufer mit Infotec-Werbung.
1984 bis '86 ...
... auch mit V-Ausschnitt (das gleiche Trikot wie das des DFB)
1986 führte der Weg zurück zu Hoechst als Trikotsponsor und zum breitesten schwarzen 'Streifen', den je ein Eintrachttrikot zierte. Modell in diesem Falle: Armin Kraaz.
Die Langarmversion des Fantrikots mit kleinerem Werbeflock...
...und mit Werbeflock in Originalgröße.
Auswärts-Version ab Ende der Spielzeit 86/87
1987/88 brachte einen Ausrüsterwechsel unter Brüdern: Fortan trug die Eintracht Puma. Natürlich wurde ein gänzlich neues Trikot entworfen, das bis zur Saison 1989/90 im Einsatz war - hier präsentiert von Frank Schulz.
Das von 1987 bis 1990 getragen Trikot in der Langarmversion.
Das weiße Alternativtrikot von 1987 bis 1990, mit dem man unter anderem 1988 Pokalsieger wurde.
Das weiße Trikot der Spielzeiten 1987/88, 1988/89 und 1989/90 in der Langarmversion.
Heinz Gründel in der Trikotalternative des Gespannes Puma/Hoechst....
...die eher selten zum Einsatz kam.
Alternative mit weißen Sternen
Hoechst/Puma war auch das Gespann der Saison 1990/91. Die neu vorgestellten Trikots sollten auch noch in der nächsten Saison zum Einsatz kommen (im Bild Dieter Eckstein), ...
..wobei der Adler auch schon mal nach unten wanderte.
Das gleiche Trikot in der Langarmversion.
Schwarzrot gestreift und mit dem Hoechst-Schriftzug quer auf weißem Grund wurde ebenfalls 1990/91 gegen den Ball gekickt...
... hier von Uwe Bein...
...und in einer Variante mit Kragen.
Wobei eine weitere Variante den Sponsorschriftzug nicht ganz so aufdringlich hervorstellte.
Die traumatischste Saison der Eintracht Geschichte brachte 1991/92 mit Samsung einen neuen Trikotsponsor, aber wie am Beispiel Uwe Bein zu sehen, bis auf den Werbeflock kein neues Heimtrikot. Diese Trikot wurde auch 92/93 eingesetzt.
Die UEFA-Cup-Variante...
Eine Spielart mit verändertem Werbeflock...
..und noch eine Werbevariante, bei der der Adler auf die andere Seite wanderte.
Von 1991 bis 1993 auswärts getragen: Das schwarz-rot gestreifte Trikot von Puma, das die Theorie des Endspielfluchs in Rostock untermauerte. Zwischen den Spielzeiten wurde der Werbeflock geringfügig verändert. Das Bild zeigt Kachaber Tsahadadze in der Saison 1992/93.
Trikot von 1991
Das gelbe Ausweichtrikot war von 1991 bis 1993 eher selten im Einsatz. Das gleiche Trikot gab es auch schon ab 1988 mit Werbepartner Hoechst.
Das Sondertrikot aus der Spielzeit 1992/93...
..war für Fans auch mit schwarzem Flock....
...oder mit spiegelverkehrter Farbgebung erhältlich.

Am 12.12.1992 traten im Heimspiel gegen den HSV beide Teams mit dem Slogan "mein Freund ist Ausländer" auf dem Trikot an. Im Bild zu sehen ist der polnische Nationalspieler Dariusz Adamczuk, der in diesem Spiel seinen Einstand bei der Eintracht gab.
Mehr an einen Kanarienvogel denn an die Eintracht erinnerten die gelben Puma-Trikots (im Bild Jay-Jay Okocha), die ab der Saison 1993/94 bis 1995/96 eingesetzt wurden.
Langarm-Variante mit weißem Puma-Logo.
Es gab übrigens auch noch eine blaue Ausweichversion, hier getragen von Uwe Rahn.
Das selbe Design, dafür zumindest aber die Eintrachtfarben Rot, Schwarz und Weiß zeichneten das alternativ in den Spielzeiten 93/94 bis 95/96 getragene Trikot aus (im Bild Maurizio Gaudino).
Das rote Tetrapak-Trikot von 93/94...
..gab es auch lediglich mit Schriftzug des Sponsors und ohne Logo.
In der Abstiegssaison 1995/96 kam von Sponsor Tetrapak und Ausrüster Puma ein neues Heimtrikot hinzu - im Bild Manni Binz.
Das Heimtrikot von 1995 mit stilisiertem großen Adler...
..auch in der Langarmversion.
Von 1996 bis 1998 währte nicht nur die Zweitklassigkeit, sondern auch der Vertrag mit dem Trikotsponsor Mitsubishi. Ausrüster blieb Puma. Das rot-schwarze Heimtrikot trägt auf unserem Bild Sascha Amstätter...
Das rote Puma-Trikot mit Mitsubishiflock von 1996.
...und das weiße Trikot...
..hier am Beispiel der Eintrachtlegende Uwe 'Zico' Bindewald.
Als Ausweichtrikot gab es eine blaue Version...
...hier getragen von Petr Houbtchev.
Zum letzten Heimspiel in der Aufstiegssaison 97/98 gegen Fortuna Köln spielte die Eintracht bereits mit den
vermeintlichen Bundesligatrikots der nächsten Saison, allerdings noch mit Sponsor Mitsubishi. Der Wechsel zu VIAG Interkom war nicht geplant, da der Vertrag mit dem japanischen Autobauer noch lief.
Auch das neue Auswärtstrikot der Saison 98/99 war schon mit Mitsubishi-Flock produziert worden, kam aber so nie zum Einsatz.
Trikotsponsor VIAG Interkom, Ausrüster Puma - so ging es als Aufsteiger in die Bundesligasaison 1998/99. Im roten Heimtrikot: Ralf Weber.
Eine Laune des Beflockers? Das Puma-Trikot mit schwarzem Viag-Interkom-Flock.
Dieses Trikot wurde auch mit dem Traditionsadler produziert, der zum Saisonende in Hinblick auf das 100-jährige Jubiläum seine Wiederauferstehung feierte.
Viag Interkom entschied sich kurzfristig, anstatt des Firmennamens in der neuen Saison das Produkt 'Genion' zu bewerben. Fans, die dieses Trikot schon gekauft hattem konnten es gegen das neue mit Genion-Schriftzug umtauschen.
Wenig dezent prangte ein gelber Balken des Trikotsponsors auf dem Heimtrikot von Puma, ...
... das bereits 1999, verstärkt dann in der Saison 2000/01 zum Einsatz kam - das Bild zeigt Marco Gebhardt.
Das Auswärtstrikot 98/99 in Weiß ...
..gab es später auch mit dem Traditionsadler - hier getragen von Co-Trainer Bernhard Lippert. Es kam bis zum Ende der Partnerschaft mit VIAG Interkom zum Einsatz.
Das schwarze Trikot von 1998 mit 80er-Jahre-Adler...
...einer Adlermutation...
... und mit Traditionsadler. In dieser Zeit lief die Ideenschmiede der Merchandising-Abteilung bei der Erfindung von Produktvarianten auf Hochtouren.
Zum 100-jährigen Bestehen des Vereins (beziehungsweise zur Gründung der Victoria am 8.3.1899) wurde ein Schnürtrikot in schwarzrot - von Fans oft Tradi-Trikot genannt - zum Heimtrikot der Saison 99/00. Das Trikot kam auch schon Ende der Saison 98/99 zum Einsatz, unter anderem beim denkwürdigen Saisonfinale am 29. Mai 1999.
Eines der wohl meist verkauften Trikots: Das Traditionstrikot aus dem Frühjahr 1999.
Away-Trikot 2000/01, das...
zunächst auch mit dem "Viag Interkom"-Schriftzug produziert wurde.
Auch 2000/01 gab es ein blaues Ausweichtrikot, wohl auf Wunsch des Trikotsponsors mit gelben Applikationen... hier die Langarm-Version...
... die Kurzarm-Version ...
..und mit unterschiedlichem Werbeflock.
Nach dem 19. Spieltag der Saison 00/01 wurde Ende Januar der Ausrüstervertrag mit Puma aufgelöst - es folgte ab 1. Februar 2001 Fila und natürlich ein verändertes Heimtrikot für den Rest der Spielzeit.
Die Kurzarm-Version für Fans mit verändertem Fila-Flock, mal weiß...
... mal schwarz als Langarm.
Das weiße Auswärtstrikot der neuen Kombination Fila/ Genion.
Mit dem neuen Hauptsponsor Fraport und Fila als Ausstatter gab es zu Beginn der Zweitligasaison 2001/02 neue Heimtrikots (im Bild Uwe Bindewald), ...
... die auch in der Aufstiegssaison 2002/03 zum Einsatz kamen.
Ausweichtrikots 2001 bis 2003 gab es in Blau, hier Co-Trainer Jan Kocian...
...und weiße Auswärtstrikots...
... hier getragen von Amateur Jens Paetzold.
Du-Ri Cha im Heimtrikot der Saison 2003/04, das auch 2004/05 das Heimtrikot ist.
Pate für dieses Trikot des neuen Ausrüsters Jako mit seinen roten Nadelstreifen stand das Modell der Saison 72/73.
Das weiße Auswärtstrikot 2003/04 wurde der Standardkollektion von Jako entnommen und lediglich mit einem Werbeflock versehen.
Wie bereits bei Fila war auch das Ausweichtrikot 2003/04 von Jako in Eintracht-untypischem Blau.

Zur Saison 2004/05 kommt ein neues Auswärtstrikot zum Einsatz, allerdings mit spiegelverkehrten Streifen gegenüber dem Vorbild aus dem Anfängen der 70er Jahre.

Das von Jako vorgestellte neue Heimtrikot für die Spielzeit 2005/06 wurde nach Fanprotesten zurückgezogen, kam also nie zum Einsatz. Grund: Es stammte 'von der Stange' und wird in dieser Art von zahlreichen anderen Vereinen genutzt.

Statt dessen wurden nach Abstimmung durch die Fans zwei neue Trikots im Traditionslook präsentiert - zum einen das rote Heimtrikot...
...sowie das Auswärtstrikot.
Pokalsiege erringt die Eintracht nur im weißen Trikot. Daher trat man 2006 in Berlin in Weiß an. Leider hat es nicht geklappt.
Das Trikot - ohne Pokalpatch auf dem Ärmel - ist gleichzeitig das Auswärtstrikot für die Spielzeit 2006/07.
Zudem gibt es für die Spielzeit 2006/07 ein neues Heimtrikot...
... mit UEFA-Cup-Patch auf dem Ärmel...
..sowie das Ausweichtrikot.
Das neue Heimtrikot für die Spielzeit 07/08.
Das Auswärtstrikot für die Spielzeit 2008/09 bis 10/11 entstand nach einem Fanentwurf.
Ausweichtrikot 08/09 bis 10/11.

Am ersten Spieltag der Saison 08/09 spielte die Eintracht mit dem Slogan "United Colors of Frankfurt" auf den Trikots, um eine Aktion der Fanclubs gegen Rassismus zu unterstützen.
Das neue Heimtrikot für die Spielzeit 09/10 wurde erstmals im letzten Bundesligaspiel der Saison 08/09 von der Mannschaft getragen.


Traditonell: das neue Heimtrikot 2010 mit einem netten Detail: In den Kragen findet sich der Slogan "Im Herzen von Europa".
Auswärts- und Ausweichtrikot für die Spielzeit 2011/12
Heimtrikot 2012/13
Auswärts- und Ausweichtrikot für die Spielzeit 2012/13
Bundesliga-Aktionstag der DFL unter dem Motto "Geh' Deinen Weg" am 3. Spieltag
Heimtrikot 2013/14
Auswärtstrikot 2013/14
Ausweichtrikot 2013/14

Aufgrund der Farbgebung der Trikots des Gegners musste die Eintracht zum Europa League Play-off in Baku (22.08.2013) ihre weißen Trainingstrikots beflocken lassen, um damit zu spielen

Am 11. Spieltag der Saison 2013/14 spielte die Eintracht in einem Sondertrikot: Der Sponsor präsentierte hier sein neuestes Automodell per Schriftzug.
Zur Saisonbeginn 2014/15 wechselte den Ausrüster von Jako zu Nike. Hier Hasebe im neuen Heimtrikot ...
... und Piazon im Auswärts-Leibchen.
Sonny Kittel im Ausweichtrikot 14/15
Heimdress der Spielzeit 15/16 (Alex Meier) ...
.. das Auswärtstrikot (Constant Djakpa) ...
... und das Ausweichtrikot (Stefan Reinartz).
Am 19.09.2015 lief die Eintracht wie alle Bundesligiast ohne das Sponsor-Logo von Hermes auf dem Ärmel auf, sondern zeigte das "Wir helfen" einer fragwürdigen Aktion der Bild-"Zeitung".
Sondertrikot am 25. Spieltag (Marco Fabián)
Neuzugang Hrgota im Heimtrikot für die Spielzeit 2016/17
Auswärtstrikot 2016/17 (Enis Bunjaki)
   


 


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