Kreisauswahl Friedberg - Eintracht Frankfurt

Freundschaftsspiel 1988/1989

0:18 (0:8)

Termin: 17.01.1989 in Echzell
Zuschauer: 800
Schiedsrichter: Altvater (Ober-Mörlen)
Tore: 0:1 Stefan Studer (15.), 0:2 Ralf Balzis (23.), 0:3 Dieter Eckstein (37.), 0:4 Janusz Turowski (40.), 0:5 Dieter Eckstein (41.), 0:6 Ralf Balzis (42.), 0:7 Ralf Balzis (44.), 0:8 Heinz Gründel (45.), 0:9 Janusz Turowski (48.), 0:10 Jaroslaw Biernat (53.), 0:11 Peter Hobday (59.), 0:12 Janusz Turowski (66.), 0:13 Maximilian Heidenreich (72.), 0:14 Manfred Binz (75.), 0:15 Uwe Bindewald (78.), 0:16 Heinz Gründel (84.), 0:17 Janusz Turowski (86.), 0:18 Ralf Balzis (87.)

 

 

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Kreisauswahl Friedberg Eintracht Frankfurt

 


 

Wechsel
Wechsel
Trainer
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Erstmals mit Berger an der frischen Luft

Zur Freiluftpremiere des neuen Trainers Jörg Berger fährt die Eintracht drei Tage nach dem gewonnenen Hallenturnier in der Frankfurter Eissporthalle nach Echzell, um dort auf eine Friedberger Kreisauswahl zu treffen.

Allerdings muss Berger auf eine ganze Reihe Spieler verzichten. Torwart Stein hat sich bei den Hallenspielen eine Augapfelprellung zugezogen, Bakalorz fällt mit einer Mittelfußprellung und Andersen mit einer Bänderverletzung aus, Schulz wurde gestern am Knie operiert, Sievers und Heitkamp sind angeschlagen, und Schlindwein befindet sich nach seiner Verletzung noch in der Aufbauphase.

Auf dem Platz, den rund 800 Zuschauer umsäumen, gönnen die Profis ihren Amateurgegnern aus den Vereinen VfB Friedberg, KSV Bingenheim und SV Echzell zunächst eine trefferlose Viertelstunde Ruhe, bevor es ans Torschießen geht. In schöner Regelmäßigkeit trifft die Eintracht gegen den engagierten, aber harmlosen Gegner vor der Pause achtmal ins Netz. Die Abwehr bleibt derweil beschäftigungslos.

Auch nach dem Wechsel geht es mit der Torejagd weiter, wobei Balzis und Turowski mit je vier Treffern besonderen Ehrgeiz entwickeln. Letztlich kann ein standesgemäßer 18:0-Erfolg verbucht werden.

"Anfangs wirkte meine Mannschaft noch gehemmt, durch die zahlreichen Torschüsse hoffe ich jedoch, dass das Selbstvertrauen gewachsen ist. Wir überbewerten das Ergebnis nicht. Doch 18 Tore muss man erst mal schießen", konstatiert Berger nach dem Spiel. Doch nicht vorrangig mit der Zahl der Tore, sondern mit der Art, wie sie erzielt wurden, begründet Berger seine Zufriedenheit: "Es waren hervorragende Treffer dabei." Fortschritte im Konterspiel habe er genauso bemerkt wie größere Risikobereitschaft bei jedem Einzelnen. "Ich bin aber auch nicht derjenige, der einen Spieler kritisiert, wenn ihm etwas danebengeht. Der Wille ist das Entscheidende." Besonders Dieter Eckstein mit seinen zwei herrlichen Treffern aus zwanzig Metern Entfernung habe ihn überzeugt: "Diese Treffer muss man erst einmal machen." (fgo)

 

 

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