Bahlinger SC - Eintracht Frankfurt

Freundschaftsspiel 1978/1979

0:4 (0:1)

Termin: 26.07.1978 in Oberrotweil
Zuschauer: 2.000
Schiedsrichter: Tritschler (Freiburg)
Tore: 0:1 Roland Weidle (18.), 0:2 Rudolf Elsener (59.), 0:3 Werner Lorant (69.), 0:4 Dragoslav Stepanovic (89.)

 


>> Spielbericht <<

Bahlinger SC Eintracht Frankfurt

  •  

 


  • Pahl
  • Müller
  • Neuberger
  • Körbel
  • Weidle
  • Lorant
  • Nachtweih
  • Grabowski
  • Kraus
  • Borchers
  • Elsener

 

Wechsel
Wechsel
  • Stepanovic für Kraus (46.)
  • Wenzel für Borchers (46.)
  • Skala für Nachtweih (77.)
Trainer
Trainer

 

 

Knefler vermisste Nickel und Holz

Berauschend war's nicht - aber auch keine Blamage. Dos 4:0 der Frankfurter Eintracht gegen den FC Böblingen war ein nettes, unterhaltsames Spielchen zwischen den Weinbergen des Kaiserstuhls in Oberrottweil. Der schwer erkämpfte 1:0-Sieg über Standard Lüttich am Tag zuvor steckte noch in den Gliedern, die Reise, die Schwüle des ersten echten Sommertages, das alles dämpfte die Energien.

"Und zwei wichtige Spieler fehlten", meinte Eintracht-Trainer Knefler, „Hölzenbein, dem auch das dichteste Abwehrgewühl nichts ausmacht, und Nickel mit seinen unnachahmlich harten Schüssen aus der zweiten Reihe." „Holz" hat noch WM-Urlaub und Nickel ist krank.

Die Amateure aus der zweitobersten Klasse spielten äußerst defensiv. Frankfurts Torwart Pahl berührte in der 31. Minute zum ersten Mal den Ball. Die Tore: 1:0 durch Weidle nach gutem Solo (18.), dann Elsener (59.), Lorant (69.) und Stepanovic (89.). Die 2000 Zuschauer freuten sich am meisten über die Künste des Eintracht-Kapitäns Grabowski. Lorant gefiel durch sein großes Laufpensum.

 


 

Ruhiger Abend am Kaiserstuhl

Hoch überlegen • Bahlinger SC - Eintracht Frankfurt 0:4 (0:1)

Es begann mit Blumen und nicht wenigen Tropfen guten Weins vom Kaiserstuhl, natürlich noch verkorkt. Elsener „bedankte" sich für den freundlichen Empfang nach zwei Minuten mit einem Lattentreffer, dann hatte die Eintracht 16 weitere Minuten Sendepause, ehe Weidle ein Solo mit gezieltem Treffer abschloß.

Auftakt zum Schützenfest? Mitnichten. Zwar war die Eintracht haushoch überlegen (Pahl hatte Gelegenheit, die Weinberge rund um den Kaiserstuhl in aller Ruhe zu betrachten, denn erste Ballberührung gab es für ihn erst nach 31 Minuten). Der Eintracht steckte offensichtlich noch das Spiel vom Vorabend gegen Lüttich in den Knochen. Sie bemühte sich zwar um Kombinationsspiel, vor dem Bahlinger Tor aber hatte sie nicht die Mittel, zum Erfolg zu kommen. Das 2:0 nach der Pause ließ wieder 14 Minuten auf sich warten. Elsener erzielte es, Lorant traf zum 3:0, es entsprang einem großen Schnitzer des sonst guten Bahlinger Torhüters, der den Flachschuß ins Elsener mit genauem Paß auf Stepanovic vor, der nur noch einschließen brauchte, eigene Tor prallen ließ.

 

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